Anke Schilhan, schaut wie sie renn’ kann!


Anke SchilhanLeistungsentwicklung:

Vor jK RUNNING: 10km 50:00’ 
nach 9 Wochen: 45:28’

Vor jK RUNNING: HM:1:52h
nach 13 Wochen: 1:39:35h

Wie sie es gemacht hat:

Als ich mich bei JK Running anmeldete, war ein gezieltes Training für den Berlin Marathon 2010 mein Ziel.

Für harte Laufeinheiten im Berliner Hochsommer brauchte ich einen Coach im Rücken, für harte Intervalle holte ich mir Beistand im jK Gruppentraining. Schnell merkte ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte: von Woche zu Woche lief es besser.

Dann der erste kleine neugierige Test: 10 km City Nacht (31.7.2010). Meine Vorgabe vom Coach war eine 48-er Zeit. Schon das war 2 Minuten schneller als meine bisherige Bestzeit. Ich war wie immer tierisch aufgeregt. Als der Startschuss fiel, peitschte mich die Musik auf den Ohren nach vorne. An der 5 km-Marke zeigte mir meine Uhr eine Zeit von 22 min an. Ich dachte nur „Mist, dieses Tempo hältst Du nicht noch mal 5 km durch“. Aber ich hab mich durchgekämpft. Die letzten 3 km waren der Horror, Puls am Anschlag und ich schon im Tunnel. Aber ich ließ nicht nach, ich konnte es durchziehen! Endlich über die Ziellinie und auf die Uhr geschaut, dachte ich, meine Uhr spinnt, das kann nicht sein, 45:28min? Das war fast 5 Minuten schneller, als meine letzte 10 km Zeit. Als ich dann realisiert hatte, dass es stimmte, war nur noch feiern angesagt. Euphorie ohne Ende!
Und weiter mit ordentlichem Training – nach Plan in der Woche und einmal ins heiße, flotte jK Gruppentraining… und vier Wochen später dann die Generalprobe, Sportcheck Halbmarathon. Vorgabe vom Coach: 5:00 min/km. Das wäre eine 1.45h ! Mein eigenes Ziel war es, unter 1:50h zu laufen. Pünktlich zum Start, fing es an, wie aus Eimern zu schütten. Im Zelt stauten sich die Leute und von draußen ertönte durch den Lautsprecher „noch 5 Minuten bis zum Start“. Klatschnass ging’s los und ich fühlte mich super, meine Uhr zeigte mir 4:40 / km an und wieder dachte ich, viel zu schnell, das hältst Du nicht durch. Aber es lief und lief und lief. Nach der ersten 10,5 km Runde hatte ich einen kleinen psychischen Hänger, quetschte mir ein Powergel in den Mund und schüttete einen Becher Wasser hinterher und dann weiter. Und es lief wieder, ich konnte es nicht fassen, dass ich das Tempo immer noch halten konnte. Bei km 17 hieß es dann alles oder nichts, also legte ich noch nen Gang zu. Im Kopf hatte ich die ganze Zeit Hannes‘ Rufe: „nimm die Arme mit, die Aaaaaarme!“ ;-) Ich gab mein bestes und dann war es geschafft: 1:39:35h Bestzeit um 12 Minuten verbessert. Ich hätte nie geglaubt, dass ich in so relativ kurzer Zeit solche Fortschritte mache, vielen lieben Dank an Jens, Piet, Hannes, Pit, Laura!!!! Das macht wirklich Spaß mit Euch und jetzt freue ich mich auf den Marathon.

bild

10.09.2010

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