Geheimrezepte der Läufer – die volle Kraft der schönen Blüten
Auf unserer Seite haben wir bisher nur zwei Geheimtipps veröffentlicht, tolle Sachen für Läufer: Ein Buch für den Geist (Trans Amerika) und eine CD für die Motivation (Die Ärzte). Jetzt haben unsere jK RUNNER selbst dafür gesorgt, dass wir ein Produkt vorstellen.
Wundervoll soll es laufen: Jede Woche dafür genügend Zeit, leichte Beine, eine kräftige Lunge, den perfekten eigenen Trainingsplan. Mit jeder Woche steigert sich die persönliche Form, vom kleinen Tageserfolg zum nächsten. Als Krönung der Sommerregenlauf in die Dämmerung hinein. Um mit pochendem Herz am Ziel zu stehen, nachhorchend in die letzten Minuten – und abwartend, bis der Pulsschlag im Ohr verschwindet, das Blut sich beruhigt. Und man nichts mehr hört und spürt. War das der perfekte Lauf heute? War das ein Runner’s High? Diese Schweißperle, die uns über die Stirn rollt, sich langsam den Weg bahnt, am Auge vorbei, bis über’s Kinn, streichelt uns noch einmal und sagt: „Bis zum nächsten Lauf!“
So sollte es immer sein, so wollen wir es haben. Doch leider gehört auch die Schattenseite zum Läuferdasein. Wenn eine Sehne anfängt zu mucken. Erst nur unmerklich wenig. Der Laufstil wird verändert. Es folgen mal zwei, drei Tage Laufpause, aber eigentlich macht der Läufer einfach weiter. Die Sehne am Knie ist schon deutlich zu merken, es wird heiß, es tut weh. Aber es vergeht. Morgen kann er wieder ran, sagt der eiserne Läufer. Besonders hartnäckig ist die Achillessehne. Nicht umsonst heißt sie so. Sehr oft werden wir gefragt, was zu tun sei. Natürlich zuallererst den Umfang verringern, unter Umständen auf Null. Kühlen, Ruhigstellen. Ich habe in meiner aktiven Leistungssportzeit sehr gute Erfahrungen mit luftdichten Umschlägen mit reinem Quark gemacht. So schwört jeder auf sein Geheimrezept.
Aus einem glücklichen Zufall heraus probiert man Neues aus, es funktioniert – man hat ein Geheimmittel. So las ich immer öfter in Mails unserer jK RUNNER, dass bei Blessuren jeder Art eine Salbe namens Traumeel aufgetragen wird. Sie schwören darauf. Der Name ist vielen Läufer ein Begriff. Es gibt kein Läuferforum, in dem Traumeel (Salbe und Tabletten) als Geheimtipp nicht hoch gepriesen wird. Den Namen kannte ich, aber nicht, was sich dahinter verbirgt: ein homöopathisches Mittel. Heute, sechs Monate später, kann ich sagen, dass es mir bei meinen immer wieder auftretenden Problemen am Knie und Großzehengelenk wohltuende Linderung verschafft.
Wer also typische Überlastungssymptome vor allem im Achillessehnenbereich, an Knie und Schienbein, an den Gelenkknorpeln verspürt, sollte ab heute vielleicht mal zu Traumeel greifen.
Allein die Inhaltstoffe, die darin zu finden sind, helfen mir schon von der Vorstellung her: die Heilpflanze Arnica montana, die schon im Mittelalter als Zauberpflanze verehrt wurde. Oder der Sonnenhut, den schon früher die indianischen Ureinwohner als Heilpflanze nutzten. Und wenn ich das Gänseblümchen in der Liste lese, denke ich unwillkürlich an beschwerdefreies Barfußlaufen auf einer schönen Wiese. Direkt am Zauberstrauch vorbei. Wenn das nichts ist...

Traumeel, geballte homöopathische Kraft der Blüten:
Beinwell (Symphytum officinale)
Bergwohlverleih (Arnica montana)
Eisenhut (Aconitum napellus)
Gänseblümchen (Bellis perennis)
Johanniskraut (Hypericum perforatum)
Kalkschwefelleber (Hepar sulfuris)
Kamille (Matricaria recutita)
Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea)
Ringelblume (Calendula officinalis)
Schafgarbe (Achillea millefolium)
Schmalblättriger Sonnenhut (Echinacea)
Tollkirsche (Atropa bella-donna)
Zauberstrauch (Hamamelis virginiana)
31.05.2010
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