Hab' mich spontan bei jK Running angemeldet...

Christina Guilleaume ist jetzt im Training die 10km unter 60:00 Minuten gelaufen - eine Schallmauer und große Freude - und zum Nachmachen sicher gut geeignet! Also? Mal spontan anmelden... bei uns! ;-)  Hier ihr kleiner Bericht:

Christina GuilleaumeNach einigen Jahren ohne Sport dafür mit mächtig Übergewicht hatte es bei mir im Sommer 2008 "klick" gemacht und ich hatte begonnen mein Gewicht konsequent zu reduzieren. Im Wesentlichen durch eine sehr gezielte Ernährungsumstellung und Verzicht auf sämtliche Sünden wie Süsskram, Käse, Fastfood und Co. Das Ganze zunächst weitgehend ohne Sport von ein paar Schwimmkilometern ab und an mal abgesehen. Laufen hätten damals wohl auch weder die Gelenke noch der Kreislauf mitgemacht. Nach 9 Monaten war dann das Gröbste geschafft und das Gewicht so weit herunter, dass wieder an Sport zu denken war. Da ich immer schon gern geschwommen bin und früher auch regelmäßig gelaufen bin, dachte ich, dass Triathlon vielleicht das Richtige sein könnte und begann erst mal auf eigene Faust ein bisschen zu trainieren. Mal 20min joggen hier, mal ein bisschen schwimmen da.

jK Running war mir von Spiegel Online ein Begriff und so sah ich mir Ende März 2009 die Seite mal genauer an und hab mich recht spontan angemeldet. Wird schon schief gehen, dachte ich.
Es folgten die "Tests" am Anfang - und damit die Erkenntnis, wie weit ich von den Leistungen früherer Jahre entfernt war. 7:20min/km weißt mein Klemmbrett für die ersten 5km im neuen Zeitalter aus. Nach den ersten vier "Tempoläufen" über je 1000m tat mir alles weh wie selten zuvor. Nach Zielen wurde gefragt... 5km unter 30min stand da bei mir - und 10km unter 60min. Geschrieben hatte ich das vor den Tests. Jetzt dämmerte es mir, dass das für mich im Jahr 2009 noch ein ganz schön weiter Weg sein würde. Egal, dafür hatte ich ja mein Klemmbrett. Ende April dann der erste 10km Lauf im Training und nach 6km Beine wie aus Blei. Am Ende ein Schnitt von 7min/km. Ende Mai dann schon deutlich schneller, wieder ein 10er im Training diesmal schon mit einem Schnitt von 6:35min/km. Das wichtigste aber, der Spaß kommt beim Laufen. Mit jedem gelaufenen Kilometer geht es leichter, die Zeiten werden besser, das erhält einfach die Motivation. Beinahe wöchentlich konnte ich Fortschritte feststellen - längere Strecken fielen mir leichter - die Zeiten wurden immer besser. Das Klemmbrett forderte mich immer aber überforderte mich praktisch nie. Manchmal hab ich schon gestaunt über die Vorgaben aber meist waren sie dann wundersamer Weise auch machbar. Der erste kleine Volkstriathlon (Rhyathlon) stand dann im August an, inklusive einer Laufstrecke von 6,6km. Dank der super Vorbereitung wurde es ein toller Tag mit persönlichem Rekord auf der Laufstrecke und einer für mich persönlich absolut zufriedenstellende Leistung. Die 5km in 30min hatte ich quasi im Vorbeilaufen geknackt und das nach Schwimmen und Rad fahren und bei ordentlicher Sommerhitze.

Danach kam dann erstmal ein kleines Loch. Müde war ich und trainingsfaul, dann noch ein Urlaub hinterher und ich dachte, die Form wäre erstmal weg. Doch die Grundlagenkilometer der letzten Wochen zahlten sich dann plötzlich aus. Ein ganz normaler Trainingslauf über 10km, laut Klemmbrettvorgabe in ca. 6:10min/km zu laufen, perfektes Wetter (sonnig aber eher kühl) und gute Laune und auf einmal merke ich an den Zwischenzeiten, dass heute was geht. Also ein bisschen mehr „dran gezogen“ als normalerweise im Training und nach 9km mit einem Blick auf die Uhr festgestellt, dass die 60min noch zu knacken waren. Also den letzten Kilometer gerannt wie noch nie und am Ende stand 59:52min auf der Uhr. Jetzt kann man das schon fast „laufen“ nennen, dachte ich mir so. Ist einfach ein super Gefühl, wenn sich das Training auszahlt. Das gibt einen Schub – und ein neues Ziel müsste ich mir jetzt auch mal setzen… vielleicht nächstes Jahr einen Halbmarathon unter 2h? Das wär doch mal was!

Viele Grüsse
Christina

bild

02.10.2009

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