Einmal mit den Kenianern in einem Rennen!
Noch ist dieses denkwürdige Jahr nicht vorbei. Mein Leben hat sich komplett verändert – doch das Laufen ist mir als Konstante geblieben. Es ist mein Anker! Ich möchte dem JK-Running Team an dieser Stelle danken. Dafür, dass Ihr Euch so intensiv um mich gekümmert habt, mich trotz meiner Verletzungen und privaten Rückschläge aufgebaut habt. Das Klemmbrett gab mir in der Tat sehr viel Halt.
Danken möchte ich auch meiner neuen Lebensgefährtin Kim, die mich mit eigenen Freude am Sport unterstützt hat und hinter mir steht.
Mit dem heutigen Wettkampf in Stuttgart (7,2 km/29:09 = 4:02'/km) bin ich meinem großen Ziel ein bedeutendes Stück näher gekommen: Ich möchte in Würzburg beim Residenzlauf mitmachen und zwar im A-Lauf. Das bedeutet, ich muss die 10.000 m in 34 min laufen. Ich sehe nun, dass das zu schaffen ist. In drei / vier / fünf Jahren müsste ich soweit sein. Dann kann ich mit den Afrikanern zusammen ein paar Runden ziehen, das wollte ich schon immer. Vielleicht ist dann auch eine Zeit um die 32 min drin.
Mit diesem Ziel im Kopf und dem ausgeklügelten Training, das nie anstrengen darf, bin ich bei fast jedem Training zu 100 % motiviert. Außerdem habe ich noch eine Rechnung mit mir offen: ich habe im Alter von 19 Jahren mit dem Leistungssport aufgehört. Jetzt, mit 41 Jahren habe ich den Kopf und die Lebensumstände, die ich brauche, um das umzusetzen, was ich damals nicht schaffte. Es war einfach nicht die richtige Zeit dafür.
Sportliche Grüße, Running Man, Andreas Bartsch
26.09.2009
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