Es läuft einfach... Bestzeiten, ohne große Schmerzen

Matthias Ullrich ist „fremd gegangen“. Doch der Seitensprung vom Asphalt auf Tartan hat sich gelohnt. Über 5.000 Meter beim Abendsportfest in Trebur am Mittwoch letzter Woche verbesserte sich unser jk Runner um fast eine Minute auf 20:04min. „Wegen leichter Erkältung mit Hitze und Kältewallungen wollt ich gar nicht antreten, dann dachte ich aber an meinen jk Coach, den fälligen Wettkampfbericht (wie peinlich) und an die guten, weil angenehm frischen Bedingungen und dann bin ich eben doch ganz diszipliniert und gleichmäßig zur BESTZEIT gelaufen.“ + Und vier Tage später bestätigte Matthias seine gute Form – back on the road – mit 43:08min über 10 Kilometer.

„Kann's noch gar nicht glauben, dass pünktlich zu unserem „Einjährigen“ diese Uraltmarke fällt“, freute sich Sarah Borgloh letzten Samstag. Beim 10km-Rennen in Ludwigsburg lief sie 45:02' (alte BZ: 45:13').
Vor einem Jahr meldete sich Sarah bei jk RUNNING an. Ihre Motivation nach fast siebenjähriger Laufpause: „Würde gerne wieder an meine alten Laufzeiten herankommen und noch besser werden...“ Nun: Der erste Teil ist geschafft.

Für Andreas Rienks aus unserer Münchner Garde ist 2009 bislang ein gutes Jahr. Es ist nichtnur ein gutes Jahr, es ist das beste seines Lauflebens. Nachdem er sich zweimal auf der Halbmarathon-Distanz verbesserte, lief er am vergangenen Samstag in Raubling über 10km in 40:55' erneut neuen persönlichen Rekord. „Kräfte waren gut eingeteilt, kein echter Einbruch und motiviert genug um es bis zum Ende durchzuziehen“, so sein Klemmbrett-Report.

Und auch Martina Benthin – gleichfalls vom Münchner jk Team - jubelte am Sonntag in Pucheim nach 10km: 51:40' – neue PB! Martina! Das ist so schön, dass wir das zusammen erleben! Ein Erfolgserlebnis, das für die anstehenden Vorhaben Mut macht und beweist, dass es sich beim Laufen lohnt, Geduld zu haben.

Und noch eine Heldentat. Manchmal kommen wir Trainer von jK auch zu einer Bestzeit wie die Jungfrau zum Kind: Michael Vochazer ist seit 14 Wochen bei uns. Warum kam er eigentlich zu uns? "Ich hatte nach dem Frankfurt Marathon auf der Zugfahrt einen extrem glücklichen jK Runner im Abteil. Und das will ich dieses Jahr auch erleben..." Bis hier alles normal. Aber was Michael letzten Sonntag schaffte, grenzt an die unbefleckte Empfängnis. Seine Uraltbestzeit über 10 Kilometer aus 2002 steht bei 41:20'. Letztes Jahr lief er 44:41'. Und was macht Michael Vochazer in Ludwigsburg? Er liefert eine Leistung ab, die er sich nur selbst zuzuschreiben hat! Das geht in 14 Wochen gar nicht! Herzlichen Glückwunsch. "Der Vorschlag vom Coach waren 41 Minuten, mein Traum die 40. Mit diesem Tempo 4:00 wollte ich angehen und dann entscheiden ob ich es bis zum Ende durchziehen kann und will. So habe ich mich einfach an den 40 Minuten Zugläufer gehängt und abgewartet was passiert. KIlometer 7 war extrem hart, 35 Höhenmeter hoch bei fast konstantem Tempo. Danach kam aber überraschend nicht der befürchtete Einbruch sondern nach kurzer Erholung der zweite Wind. Ab dann Vollgas bis ins Ziel. 38:36' - unfassbar. Ja! von 44:41' in 14 Wochen auf 38:36' ist wirklich unglaublich. Toller Typ bist Du!

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16.07.2009

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