Wie Franziska Hoche mit JK RUNNING zu einer flotten Läuferin wurde
Klar, alle Geschichten hören sich immer so verdammt schnell an, am Ende. Aber wie sehr sich JK RUNNING ONLINE jeden Tag um die Sportler kümmert - wie toll sich Einsteiger entwickeln, auch trotz Verletzungspausen, denn da gerade steht JK RUNNING mit Erstatztraining bereit, das lesen Sie bitte heute...
Franziska Hoche (26):
Lieber Jens, liebes JK RUNNING,
endlich kann ich auch einmal berichten, was Dein Training so besonders macht. Wir starteten im Juni 07 mit dem Ziel, einen Marathon zu finishen und schneller zu werden. Handfeste 9:00 min/km war damals das Tempo meiner Ausdauerläufe. Theoretisch hätte ich also 90 Minuten über 10km erreicht, noch theoretischer 6:18h auf der Marathondistanz... Uns stand also ein hartes Stück Arbeit bevor, um mich rechtzeitig marathontauglich zu machen.
Die ersten Intervallläufe meines bis dahin bedächtigen Joggerlebens beliefen sich auf kollapsreife 7:49min/km. Acht Mal hintereinander. Ich war scheintot. In den folgenden zwei Monaten erhöhten wir nach und nach das Trainingstempo. Trotz abgebrochener Tempoläufe und unvollständiger Intervalle, mal wegen Hitze, Kreislaufproblemen oder Knieschmerzen, hast Du jeden noch so winzigen gelaufenen Kilometer positiv kommentiert und das Training, wenn nötig, nach Absprache entsprechend der Leistung vom Vortag angepasst.
Zwei Monate später hatten wir uns auf 7:30min/km im Ausdauerlauf vorgearbeitet. Das fand ich schon sagenhaft damals! Von 90min auf 75 Minuten über 10 Kilometer. Ich bis dahin langsamste der Langsamen... Die Intervalle machten mittlerweile richtig Spaß, als sich bei längeren Strecken und Tempoeinheiten stechende Knieschmerzen bemerkbar machten. Zwei Wochen später dann die Diagnose: Kniescheibe angebrochen und dreimonatiges Laufverbot! Marathon adé. Einerseits konnte ich nicht mehr schmerzfrei gehen, andererseits wurde ich bei Laufpausen von mehr als drei Tagen unausstehlich – wie sollte ich dann drei Monate aushalten?!?
Das rettende Telefonat mit Dir. Krisengipfel. Persönliche Betreuung. Statt einer dreimonatigen Trainingsunterbrechung, an die ich mich wahrscheinlich nicht gehalten hätte, war Dein Vorschlag ein alternatives Schwimm-, und Radtraining (nicht nur um einigermaßen fit zu bleiben, sondern auch um mich bei Laune zu halten, jaja;-)) ).
Und das war fast noch genialer als das Lauftraining. Während ich nicht wirklich daran glaubte, meine Laufform so erhalten zu können, warst Du davon überzeugt. Skeptisch fieberte ich dem ersten Lauf nach der Verletzungspause entgegen.
Intervalle sollte ich laufen – so wie es angenehm ist. Und angenehm waren 6:00 min/km. Zuerst dachte ich, die Uhr spinnt. Auch den 10 km Lauf der Woche konnte ich problemlos in 6:30 min/km laufen. Eine Woche später 4. Platz AK25 beim Cross-Duathlon. Einen weiteren Monat später 10 km Silvesterlauf in Frankfurt in 6:12min/km und letzte Woche das erste Mal im Training den 10er in 5:30min/km.
Ohne die beständige Motivation, die Rücksprachen und das super flexible Training hätte ich das nie geschafft. Erst recht nicht mit Verletzungspause. Dank Deiner Mischung aus Radfahren, Schwimmen und Laufen werde ich verletzungsfrei schneller – und habe nebenbei noch den Triathlon entdeckt ;-))).
Ganz lieben Dank für Alles, macht weiter so!!!
Franziska
16.02.2008
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